Samstag, 21. Juli 2018

HIPPETY HOPPER

Einzelcartoon-Vergleich ZDF/Pro7-Version / Original
(Originallänge: 6:52 Min)

Zum zweiten Mal tritt Kater Sylvester gegen die vermeintliche Riesenmaus Hippety Hopper an. Diesmal ist es eine echte Maus, die mit dem Baby-Känguru die Rollen tauscht. Der Haushund, eine Bulldogge, meint, es könne doch nicht so schwer sein, dem kleinen Mäuschen Herr zu werden und sich zu behaupten. Besonders die Szene als der Hund Sylvester eine Brille aufsetzt, mit der dieser nur verschwommen und verzerrt sieht, ist zum Schießen. Am Ende muss auch die Bulldogge klein beigeben und tanzt zusammen mit dem Kater im Tutu Richtung Sonnenuntergang.



ZDF und Pro7 zeigten den Cartoon innerhalb der Bugs Bunny-Show ungekürzt. Während im Original die Maus, die sich zu Beginn ins Hafenbecken stürzen will, um sich umzubringen selbst erzählt, ist es in der deutschen TV-Fassung Gerd Vespermann alias Bugs Bunny, der die Story einleitet.

Fehlende Teile:
Vorspann plus Credits (27 Sek)
Abspann (9 Sek)



Regisseur Robert McKimson ebnet den Weg für weitere Aufeinandertreffen zwischen Kater Sylvester und dem Baby-Känguru Hippety Hopper. Die Charaktere sind noch nicht ganz ausgereift und wirken teilweise noch recht roh. Aber Idee und Umsetzung sind dennoch klasse.



Paul Bürks leiht, wie in den meisten Sylvester-Cartoons der Münchener Bugs Bunny-Synchronisation der 1980er Jahre, dem Kater seine Stimme. Die kleine aufmüpfige Maus wird von Inez Günther gesprochen. Das restaurierte Bild ist auf der DVD "Looney Tunes Super Stars Sylvester & Hippety Hopper" zu finden, dort allerdings nur im Originalton ohne deutsche Tonspur.


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14 CARROT RABBIT

Einzelcartoon-Vergleich ZDF/Pro7-Version / Original
(Originallänge: 6:57 Min)

Klondike, wo Männer noch Männer sind… Mitten im Goldrausch befindet sich auch Yosemite Sam und versucht mit unfairen Mitteln an das Edelmetall zu kommen. Gleichzeitig überkommt Bugs Bunny ein "seltsames Gefühl", wenn Gold in der Nähe ist. Sam nimmt den Hasen als Detektor, was nicht unbedingt zum Erfolg führt.



Fehlende Teile:
Vorspann plus Credits (27 Sek)
Schnitte:
0:31-0:43 (12 Sek)
4:07-4:58 (51 Sek)
Abspann (9 Sek)



In der Bugs Bunny-Show ließen das ZDF und Pro7 den Anfang mit dem eingeblendeten Introtext, der verrät, wo das Ganze spielt und die nachfolgende Szene, die Goldwäscher Louie bei seiner Arbeit zeigt, weg. Die hiesige TV-Fassung setzt erst ein, als Yosemite Sam revolverschwingend auf einen Felsen hüpft und Louie um seine Ausbeute bringt.



In der Tauschstation, wo es Bares gegen Gold gibt, entdeckt Sam Bugs Bunny, der dort einen riesigen Goldklumpen gegen zwei Möhren tauscht. Sam wittert das große Geschäft. Mit Spitzhacke folgt er dem Hasen und gräbt sich durch einen Felsvorsprung. Nach dem Fall und der Landung in einem See folgt der zweite Schnitt. Es fehlt, wie Bugs Bunny selbst gräbt. Doch Sam der Gauner schlägt und vertreibt ihn mit der eigenen Schaufel.

Was Yosemite Sam nicht weiß, ist, dass er sich auf der Ladefläche eines Kippers befindet, der das geladene Gestein an einem Abhang ablädt. Alles fällt in die Tiefe. Als Sam sich befreit, setzt die TV-Version wieder ein.


Leider fehlt dadurch auch etwas vom Dialog. Eine ungekürzte Fassung des Cartoons mit dem Titel "Ein Hase von 14 Karott" befindet sich auf der VHS-Videokassette "Bugs Bunnys Video Show 7" von 1984/85. Dieselbe Version wurde von Warner Home Video 1991 und 1993 nochmal auf "Bugs Bunny 2" und "Bugs Bunny und seine Freunde 1 - Bildungslücken" aufgespielt. Für Bugs Bunny sprach Wolfgang Draeger und Rolf Jülich gab Yosemite Sam. In der ZDF/Pro7-Version sind es Gerd Vespermann und Walter Reichelt.


Besonders auffällig ist, wie auch der Soundtrack verharmlosen kann. Sams Schüsse am Anfang sind im TV deutlich leiser als im Original und in der VHS-Version. Und der Startschuss als Sam den Hasen durch die US-Staaten jagt, fehlt ganz. Dadurch kommt die aggressive Energie kaum zum Tragen. Die fehlende Szene als Bugs die Schaufel vor den Latz geknallt kriegt, macht diesen Umstand nicht besser.

Eher selten ist mittlerweile "14 Carrot Rabbit" aus dem Jahr 1977 auf Super 8-Film der UfA. Unter der Bestellnummer 1051 (als Kurzfassung 1081 und zusammen mit anderen Cartoons auf 1008 und 1024) kann man die Magnettonspur, sofern vorhanden, mit Ivar Combrinck als Bugs Bunny und Bruno W. Pantel als Yosemite Sam hören.


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Montag, 9. Juli 2018

FOR SCENT-IMENTAL REASONS

Einzelcartoon-Vergleich ZDF/Pro7-Version / Original
(Originallänge: 6:37 Min)

"Un smelle vous finay". Was für ein Satz! Pepé das Stinktier hat sich in eine Pariser Parfümerie eingeschlichen und mixt die vorhandenen Düfte zusammen. Der Besitzer des Ladens bekommt fast einen Herzinfarkt und holt schnell einen Gendarm, der jedoch genauso schnell das Weite sucht wie er kam. Der Parfümist wirft Katze Penelope in den Laden, die das Stinktier verjagen soll. Durch einen Zufall bekommt die schwarze Katzendame einen weißen Streifen über den Rücken und die Liebesjagd kann erneut beginnen.


Fehlende Teile:
Vorspann plus Credits (31 Sek)
Abspann (8 Sek)

Im Gegensatz zur ungekürzten Fernsehfassung aus der Bugs Bunny-Show legte Regisseur Chuck Jones bei diesem Cartoon selbst die Schere an, um ihn in den Kinofilm "Bugs Bunnys wilde verwegene Jagd" zu integrieren. Es fehlt die knapp halbminütige Szene in der Penelope versucht, sich den weißen Streifen abzuwaschen, während Pepé geduldig vor sich hinsingt, abwartet und sich die Nägel feilt.



1950 gewann "For Scent-Imental Reasons" den Oscar in der Kategorie "bester animierter Kurzfilm". In Deutschland wurde der Cartoon mindestens fünfmal synchronisiert. Die früheste bekannte Version ist die aus dem o.g. Kinofilm. Hier gibt der sonst eher brummelige Wolfgang Hess mit Flüsterstimme das Stinktier zum Besten. In der Rolle des Parfümerie-Besitzers hört man Eberhard Storek. 1999 wurde "Bugs Bunnys wilde verwegene Jagd" für den VHS-Heimvideomarkt ein zweites Mal deutsch vertont. Georg Tryphon lieh dabei seine Stimme dem Parfümist, während Norbert Langer aus dem Off Beschriftungen "vorlas".

Interessant ist auch die Retusche der Seifenblasen, die in der Filmfassung fehlen, während Penelope versucht, das Fenster zu öffnen. Für den DVD-Release (Looney Tunes All-Stars Teil 1) wurde anno 2003 aufgrund der Fehlstelle nochmal neu aufgenommen. Diesmal war Eberhard Prüter der Parfümist. Díese ungekürzte Version ist auch auf der deutschen Bluray "Looney Tunes Platinum Collection Vol. 1" enthalten. Ein Großteil der französischen Dialoge wurde neu eingesprochen während in älteren Versionen zumindest am Anfang viel Originalton zu hören ist.



Die wohl beste Tonfassung ist die des ZDF, die auch Pro7 in der Bugs Bunny-Show vollständig zeigte. Zwar nimmt der Off-Kommentar von Pepé ("Isch kann disch nischt 'ören") vor dem Glaskasten etwas vom Flair des an dieser Stelle wortlosen Originals, doch das ist legitim. Unter dem Titel "Dicke Luft", den Warner auch für die Neusynchronisation verwendete, erschien "For Scent-Imental Reasons" bereits 1989 auf der VHS-Videokassette "Warner Cartoons 3 - Pepe das Stinktier", welche im Folgejahr mit anderer Titelbildgestaltung wiederveröffentlicht wurde. Die Hauptrolle übernahm die deutsche Stimme von Woody Allen, Wolfgang Draeger. Wie schon bei "Scent-imental Romeo" läuft der O-Ton bei der VHS-Erstauflage auf dem rechten Kanal mit, während links gleichzeitig die deutsche Fassung zu hören ist.


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Sonntag, 8. Juli 2018

DIE BUGS BUNNY SHOW - Der Versuch einer Chronologie anhand der Pro7-Fassung

Update Mai 2019
Endlich! Nach 15 Jahren der Looney Tunes-Sammelei liegt wenigstens der erste Schwung der Bugs Bunny-Show in der Pro7-Fassung komplett vor. Durch unterschiedliche Ausstrahlungen und das teilweise zu späte Ein- oder zu frühe Ausschalten des Videorekorders fehlten bislang zwar nur wenige ganze Folgen. Dafür allerdings gerne die Schlussmelodie, welche Sat.1 eine Zeitlang zugunsten von Werbung für ein Süßgetränk wegließ und aufnahmetechnikbedingt hier und da auch Mal die ersten und letzten Minuten eines Cartoons und natürlich die Titeleinblendungen, die erst später hinzugefügt wurden.


Zumindest das erste Fünftel ist nun einheitlich und kann der Reihe nach vorgestellt werden. Dass die Bugs Bunny-Show keinesfalls in dieser Reihenfolge erstausgestrahlt wurde, belegen mehrere Fakten. Bereits die Folgen 1-3 liefen bei Pro7 und Co. mit zwei unterschiedlichen Intros und drei unterschiedlichen Abspann-Gesängen. Beim ZDF wurde wohl im Laufe der Jahre immer wieder mal nachgebessert und neu eingesungen. Anders ist es kaum erklärlich, dass die offenbar frühere Titelliedversion etwas leierig und leicht gepitcht klingt. Zudem hört man einen österreichischen Akzent beim Gesang.

Dieser Akzent ist auch im Abspannlied deutlich. Das hat schon fast was von Wiener Theater. Die zweite Version beider Lieder ("Das ist die große bunte Bunny-Schau" und "Das Publikum…") wurde ebenfalls von Profi-Sängern intoniert und dürfte die geläufigste Fassung sein. Bei der dritten Variante singen Gerd Vespermann als Bugs Bunny und Dieter Kursawe als Stimme von Daffy Duck das Outro selbst. "Ohrenzeugen" sind sich jedoch nicht einig, was zuerst gesendet wurde. Anzunehmen ist, dass Variante 3 erst im Nachhinein aufkam.


Bei allen Pro7-Folgen fehlt der Intro-Anfang mit Bugs Bunny im WB bzw. BB-Fensterchen, der von "Jubel. Trubel, Heiterkeit…" redet. Genauso wurden sämtliche Garderobenszenen, in denen bereits der erste Cartoon der jeweiligen Folge vorgestellt wird, gekappt. Diese endeten immer mit "Unser Auftritt, Herr Kollege!" ehe das Titellied und der Tanz über die Showbühne einsetzten. Spätestens mit dem Wechsel vom Öffentlich-rechtlichen zu den Privatsendern anno 1990/91 entfiel dieser Teil des Vorspanns.

Die Zusammenstellung ist ebenfalls kurios und kann einfach nicht der Erstausstrahlung von 1983 entsprechen. Da finden sich Nicht-Warner Cartoons wie z.B. von "Blast-Off Buzzard" aus der Hanna-Barbera Produktion und "Heckle und Jeckle" von Terrytoons, welche so gar nichts mit den Looney Tunes zu tun haben, jedoch von Bugs Bunny mit der Stimme von Gerd Vespermann vorgestellt werden. Und andererseits gibt es Original-Warner Cartoons, bei denen eine solche Vorstellung nicht vorhanden ist und die abrupt losgehen, ohne Zwischensequenz unterm Baum, auf der Bühne, im Regiestuhl oder aus dem Loch des Kaninchenbaus.


Auf die enthaltenen Synchronversionen wird nachstehend im Einzelfall eingegangen werden müssen. Sicher ist allerdings, dass sowohl Wiederverwertungen aus der Schweinchen Dick-Show von Anfang der 1970er Jahre als auch Neusynchronisationen davon zum Tragen kamen, bei denen das Bildmaterial identisch ist. Bei den innerhalb der "Mein Name ist Hase"-Show gesendeten Bugs Bunny-Specials, aus denen auch einige der verwendeten "Zwischensequenzen" stammen, handelt es  sich auf alle Fälle um die Erstsynchronfassungen. Gleiches dürfte für einen großen Teil der klassischen Looney Tunes gelten.


Folge 1 - Von Teufeln und Heinzelmännchen
Folge 2 - Falsches Spiel mit der Konkurrenz
Folge 3 - Narren unter sich

Fortsetzung folgt...

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Samstag, 7. Juli 2018

DIE BUGS BUNNY SHOW: Folge 2 - Falsches Spiel mit der Konkurrenz


Gleich die zweite Folge von Pro7 weist deutliche Unterschiede zur ersten auf. Die Vorspannmusik leiert und der Gesang ist geprägt von einem starken österreichisch klingenden Akzent mit rollendem "rrrrrr" bei: "…Bühne frei!". Irgendwie klingt es auch als wäre langsamer aufgenommen worden als im Endeffekt abgespielt. Von daher liegt es nahe, davon auszugehen, dass es sich um die erste Fassung des Titellieds in deutscher Sprache handelt, welche beim ZDF später neu vertont und ausgetauscht wurde.

Zum Start trifft Bugs Bunny auf die drei kleinen Schweinchen. Zwei von ihnen werden von Peter Thom und Michael Habeck gesprochen. Als Böser Wolf fungiert Fred Maire, der in den vertonten BB-Folgen der 1980er Jahre quasi ein Dauer-Abo für derartige Rollen innehatte. Auf die Zwischensequenz unterm Baum folgt ein knapp zweiminütiger Vortrag von Bugs Bunny auf der Show-Bühne. Dieser stammt aus der US-Folge "Man's Best Friend" (BB Show Season 2, Episode 6). Bugs möchte über Hunde referieren, doch die auf der Leinwand gezeigten Bilder passen nicht dazu. Bis schließlich tatsächlich ein Hund als Projektion erscheint und Bugs Bunny in den Cartoon von Sam und Ralph überleiten kann. Zu hören ist der Originalton mit einem kleinen deutschen Voice-Over an der Stelle, an der Sam seine Schäfchen zählt.


Die anschließende Überleitung zeigt zum zweiten Mal in dieser Folge Bugs Bunny unter seinem Baum, der vom "schnellsten Wurm der Welt" spricht. Gemeint ist "Crazy Legs" aus der Cartoon-Serie "Blast-Off Buzzard". Diese stammt aus der Hanna-Barbera-Produktion und hat so gar nichts mit den Warner Bros. Looney Tunes gemein. Manches wirkt fast wie ein billiges Plagiat später Road Runner-Episoden.  Niveau, Animation, Story-Plots und Musik sind auf alle Fälle weit unterhalb dessen, was die Bugs Bunny-Show sonst zu bieten hat.


Ohne Überleitung geht es abrupt zu "The Abominable Snow Rabbit" mit Bugs und Daffy. Es wirkt so, als wäre an dieser Stelle ursprünglich ein anderer Cartoon enthalten gewesen, da Pro7 "The Abominable Snow Rabbit" auch in Folge 64 zeigt. Ein Austausch ist jedenfalls gut denkbar, da in den 1980er Jahren in der BB-Show noch diverse Looney Tunes von vor August 1948 gesendet wurden, die vermutlich wegen des Turner-Copyrights entfernt wurden. Während des Abspanns singen diesmal die deutschen Stimmen von Bugs und Daffy alias Gerd Vespermann und Dieter Kursawe selbst. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um die spätere Fassung des Schlusslieds handelt.

Enthaltene Cartoons:
1.    The Windblown Hare (mit Bugs Bunny, Wolf und Schweinchen)
2.    Don’t Give Up The Sheep (mit Ralph Wolf & Sam Sheepdog)
3.    Cousin Snakey Is A Groove (Blast-Off Buzzard, Non-Warner Bros.)
4.    The Abominable Snow Rabbit (Bugs Bunny und Daffy Duck)

Laut damaliger Senderinfo von Kabel 1 und Premiere hätte anstelle von "...Snow Rabbit" der Foghorn Leghorn-Cartoon "The Leghorn Blows At Midnight" gesendet werden sollen.

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DIE BUGS BUNNY SHOW: Folge 1 - Von Teufeln und Heinzelmännchen

Die erste Pro7-Folge beginnt mit dem leicht gekürzten Bugs Bunny-Cartoon "Bedevilled Rabbit". Der Intro-Song ist die "normale" (vermutlich zweite) Version mit dem Gesang ohne österreichischem Akzent und Geleier. Willi Röbke gibt den Tasmanischen Teufel in einer typischen 1980er Jahre-Synchronisation. In der Zwischensequenz sitzt Bugs Bunny an der Staffelei und malt. Es folgt der stärker gekürzte Cartoon "Yankee Dood It" mit Elmer Fudd als Elfe bzw. Heinzelmännchen-Oberhaupt, das die Geschäfts- und Wirtschaftswelt erklärt. Passend gesprochen von Kurt Zips.


Anschließend liegt Bugs Bunny unterm Baum, eine Sequenz aus dem Special "Bugs Bunny's Bustin' Out All Over". Danach folgt der Klassiker "One Froggy Evening" mit dem singenden Frosch. Mit Ausnahme der von Gerd Vespermann alias Bugs Bunny gesprochenen Einleitung hört man den Originalton. Auch hier wurde leicht gekürzt. Im Regieraum zeichnet Bugs schließlich Tweety. "All Abir-r-r-d" läuft als letzter Cartoon ebenfalls in einer 1980er Jahre-Synchronfassung ohne Angelika Pawlowski als Tweety. In einer Nebenrolle ist Kurt Goldstein als Hund zu hören. Zur Abspannmusik zeigten die Privatsender Material aus der ZDF-Zwischensequenz. Dieses stammt zwar ebenfalls aus dem Special "Carnival of the Animals", passt jedoch überhaupt nicht zum Ton.

Enthaltene Cartoons:
1.    Bedevilled Rabbit (mit Bugs Bunny und Taz)
2.    Yankee Dood It (mit Elmer Fudd als Heinzelmännchen)
3.    One Froggy Evening (mit dem singenden Frosch)
4.    All A-bir-r-r-d (mit Tweety und Sylvester)

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ONE FROGGY EVENING

Einzelcartoon-Vergleich ZDF/Pro7-Version / Original
(Originallänge: 6:36 Min)

Nur wenige Charaktere prägen sich mit nur einem Auftritt dermaßen ein wie der singende Frosch "Michigan J. Frog". Die Story ist allgemein bekannt: ein Bauarbeiter findet bei einem Abriss eine Kiste mit einem uralten Dokument und eben dem singenden Frosch darin. Sogleich kriegt der Arbeiter die berühmten Dollarzeichen in den Augen und erhofft sich Ruhm und Reichtum durch sein neues Haustier bzw. die Amphibie.



Geschnitten wurden zwei relativ kurze Szenen, bei denen das Herrchen des Froschs auf Schildern zunächst freien Eintritt und schließlich Freibier anbietet, um das Publikum für die Frosch-Show anzulocken. Die zweite Szene zeigt, wie das Seil des Bühnenvorhangs reißt und dieser deshalb nicht rechtzeitig in die Höhe geht. Dadurch verpassen die Zuschauer die Darbietung des Froschs.



Fehlende Teile:
Vorspann plus Credits (30 Sek)
Schnitte
3:55-4:14 (19 Sek)
4:20-4:31 (11 Sek)
Abspann (8 Sek)



Während im Original nicht gesprochen wird, fungiert Gerd Vespermann alias Bugs Bunny in der alten TV-Fassung als Erzähler. Eine ungekürzte Version befindet sich auf der DVD "Looney Tunes All Stars - Teil 3". Da von der Looney Tunes Platinum Collection Vol. 1 in Deutschland nur die erste Scheibe erschien, gibt es hierzulande kein Upgrade. Mit gut gemachtem deutschem Gesang findet man "One Froggy Evening" u.a. im Film "Bugs Bunny Märchen aus 1001 Nacht". Dort sind auch die in der TV-Version fehlenden Szenen enthalten, dafür wurde dort der Schluss mit dem Sprung ins Zukunftsjahr 2056 weggelassen, in dem sich die Geschichte mit Frosch und Bauarbeiter offenbar wiederholt.



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